Beruf oder Berufung – Wie finde ich meinen eigenen Weg?

Parentum Tagung

Parentum Tagung Leipzig 2017©Claudia Murzik

Heute morgen las ich im Kalenderblatt: „Freude ist die Essenz des Erfolgs.“ Ja, klar, dachte ich. Eigentlich ganz einfach. „Do what you love and love what you do!“
Die meisten Menschen denken eher umgekehrt. Ja, wenn ich erfolgreich wäre, könnte ich mich auch freuen. Dann könnte ich all die Dinge tun, die ich schon immer tun wollte. Dinge, die mich interessieren, für die ich brenne und meiner Berufung folgen. Ist das wirklich so? Und was bedeutet es überhaupt, Erfolg zu haben? Geld, Reisen, eine „gute Anstellung“? Wie ist das bei Dir? Und was kann man denn nun tun, um seinen eigenen Weg zu finden?

Beruf oder Berufung – oder doch nur arbeiten?

Viele Menschen, die zu mir kommen, haben das Gefühl, nur noch von ihrem Alltag gelebt zu werden. Sie bestimmen ihn nicht mehr selbständig. Ständiger Zeitmangel, Stress, Druck und die eigenen Ansprüche an sich selbst ziehen Energie. Sie machen unzufrieden und krank. Dabei spielt es scheinbar keine Rolle, wie gut die Arbeitsstelle oder Position im Unternehmen ist. Dieses Gefühl zieht sich durch alle Schichten und Ebenen. Wie kann das sein?
Heute wie früher wollen Eltern meist nur das Beste für ihre Kinder. Es soll „etwas aus ihnen werden“. Sie sollen erfolgreich sein, am besten studieren und einen gut dotierten Job bekommen. Ist das wirklich die Grundlage für ein erfülltes Arbeitsleben? In den Xing News las ich kürzlich einen Beitrag über ein Ranking der Studienplätze, die Dich nach dem Studium garantiert pleite oder reich sein lassen. Ist das die Möglichkeit, seinen eigenen Weg zu finden?

Deinen eigenen Weg finden

Für mich gibt es tatsächlich im Idealfall keine Unterscheidung zwischen Beruf und Freizeit. Alles ist meine Lebenszeit, die ich am besten mit Dingen fülle, die auch mich ausfüllen. Ich meine, es lohnt sich, die eigenen Träume ernst zunehmen, heraus zu finden, wie man tickt, welche Besonderheiten, welche Stärken man besitzt und zu wissen, wie man leben möchte. Ein Freund meinte kürzlich dazu, er wolle endlich weg vom: „Wovon lebe ich?“ wieder hin zum: „Wofür lebe ich?“.

Von der Schule ins Leben

Aus all diesen Erfahrungen entstand unter Anderem der Wunsch, schon dort anzusetzen, wo alles noch auf Start steht: bei Kindern und Jugendlichen! Gemeinsam mit Marie Rieger von der Zarof.Akademie ist so ein Herzensprojekt entstanden: die Werkstatt der Möglichkeiten .
Interessierten SchülerInnen der Klassen 9-12  geben wir dabei in einem Workshop die Möglichkeit, ein Stück ihren eigenen Weg zu finden. Der Begriff Werkstatt hat dabei durchaus seine Berechtigung, verwenden wir doch auch gern unkonventionelle Methoden, um eigene Erfahrungen ermöglichen. Was für Jeden wichtig ist, ist individuell, ist einmalig. Eigenheiten sind kein Makel sondern Besonderheiten und Bereicherungen!
Am 4.März findet die diesjährige Parentum Tagung vom Institut für Talententwicklung Mitte GmbH in Leipzig statt. 10 Uhr dürfen wir zu unserem Thema: „Beruf oder Berufung-wie finde ich meinen eigenen Weg?“ einen Impulsvortrag vor interessierten Eltern und SchülerInnen halten. Wenn auch Du Interesse hast, sei herzlich willkommen! Nachfolgend findest Du den Flyer mit Programmablauf:

Flyer parentum-Tagung Leipzig 2017
parentum-Tagung Leipzig 2017 – Informationsveranstaltung für Eltern und SchülerInnen – Von der Schule ins Leben

Woran merke ich, das es der richtige Weg ist?

Das Leben ist keine Konstante. Es ist ständig in Bewegung und Veränderungen sind allgegenwärtig. Niemand kann in der heutigen Zeit vorhersagen, wie sich Dinge, Ereignisse, Berufsbilder oder Chancen weiterentwickeln.
„Freude ist die Essenz des Erfolgs.“… Lerne Dich und Deine Besonderheiten kennen! Du allein weisst, was Dich mit Freude erfüllt. Folge, wann immer es Dir möglich ist, diesem Gefühl!
Mein Vorbild, das ein erfülltes (Arbeits) Leben möglich ist, ist für mich mein Vater. Trotz aller Warnungen vor dem Erlernen einer Brotlosen Kunst, ist er seinen Träumen nachgegangen und Opernsänger geworden. Mit über 70 steht er heute immer noch als Tenor auf der Bühne. Jede Rolle, ob groß oder klein, spielt er mit der derselben Hingabe und Begeisterung wie früher. Um so mehr freue ich mich, wenn ich ihn dieses Wochenende nochmal auf den Bühnen der Stadt Gera und dem Landestheater Altenburg erleben darf!
Bist Du unzufrieden oder möchtest mehr über Dich und Deinen eigenen Weg herausfinden?Gern begleite ich Dich ein Stück dabei.
Vielleicht nimmst Du Dir auch dieses Jahr einfach eine Auszeit ? Dann leg doch gleich einen Boxenstopp an der Ostsee oder in den Bergen Österreichs ein und finde heraus, was für Dich Freude und Erfolg bedeuten! 😉



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