Alles bleibt anders – vom Aufbruch ins Ungewisse

Sardinien (c) Claudia Murzik

…ein Silvestertag…der heutige..das Jahr 2017…und wieder geht ein Jahr zu Ende, wieder schaut man auf das Jahr zurück, soll es Revue passieren lassen, schauen, was geschafft worden ist und erneut ( zum gefühlten 100.Mal 😉 sich, vielleicht dieselben, Vorsätze fürs neue Jahr nehmen. Diesmal mach ich das aber wirklich! Dieses Jahr wird alles anders! Ach ja?
Alles bleibt anders…Aufbruch ins Ungewisse oder einfach nur Leben?

Zukunft braucht Vergangenheit

Der Blick in die Vergangenheit, zurück aufs alte Jahr, führt uns mit Abstand vor Augen, welche Qualität wir unserer Lebenszeit gegeben haben. Mein Jahr war ein sehr besonderes. Ein Jahr voller unglaublich glücklicher Momente und gleichzeitig größtem Schmerz. Beides mit derselben Person. Und auch wenn ich es gern anders gehabt hätte: Beides brauchen wir, um Jedes für sich wahrnehmen zu können. Um zu spüren, was ich will und wo ich meine Grenzen habe, damit Entwicklung möglich wird. „Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.“ Wenn ich das schaffe, lebe ich nicht mehr in der Vergangenheit, hält sie mich nicht mehr gefangen. Vor allem emotional. Dennoch sind der Blick zurück und meine Erfahrungen daraus notwendig, um wieder nach vorn zu schauen. Muss ich den Schmerz durchleben, meine Traurigkeit aushalten, um dann den Blick wieder nach vorn zu richten.

Vom Aufbruch ins Ungewisse

Du kennst bestimmt den Spruch: „Wird’s besser? Wird’s schlechter? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich.“ Jede Veränderung reisst uns aus der gewohnten Routine, aus einer Art Scheinsicherheit, lässt unser Herz höher schlagen, kann uns Angst machen, aber auch Vorfreude auf das Unbekannte. Jetzt gilt es, zu überprüfen, womit ich meine Lebenszeit füllen will, ehrlich zu sich selbst zu sein, Unmögliches für möglich zu halten. Wenn du ganz still bist, ganz nah bei dir, fern von äußeren Geräuschen und Einflüssen, wirst du spüren oder erahnen können, wohin dich dein Weg führen kann.

Du bestimmst den Weg

Vielleicht geht es gar nicht immer darum, sich irgendetwas vorzunehmen, etwas, von dem ich meist schon im Voraus weiß, das ich es nur mit Mühe schaffen werde. Wozu? Der Weg, den du jetzt gerade gehst, ist dein Leben, jetzt. Was vergangen ist, ist vorbei. Die Zukunft liegt noch vor dir. Alles was du hast ist dein nächster Schritt. Wohin willst du ihn setzen und wie? Leicht und voller Neugier? Klar und sicher oder verkrampft und ängstlich? Und wie groß wird er sein? So das du ihn nur mit Mühe erreichen kannst? Oder erlaubst du dir kleine Zwischenschritte? Riskierst du mal was?
Ich wünsche dir für das neue Jahr Leichtigkeit beim Gehen deines Weges, den Mut, auch mal eingetretene Pfade zu verlassen, die Kraft, Hindernisse zu überwinden und die pure Freude am Gehen! In diesem Sinne Alles Gute für ein glückliches, dich erfüllendes Neues Jahr! 🙂

Sonne (c) Claudia Murzik


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